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Zukunftspreis Handel 2017 für Parfümerie Akzente

Zukunftspreis Handel 2017 für Parfümerie Akzente: Im Rahmen des 26. Handelsforums wurde gestern in Stuttgart der 11. Zukunftspreis Handel Baden-Württemberg 2017 verliehen. Den ersten Preis erhielt die Parfümerie Akzente, Pfedelbach.

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Zukunftspreis Handel 2017 für Parfümerie Akzente: „Von den Besten lernen“

Der Preis, der durch Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg überreicht wurde stand in diesem Jahr unter der Überschrift: „Von den Besten lernen“.

Drei mittelständische Unternehmen überzeugten die Jury

Drei mittelständische Unternehmen haben die mit Handels- und Wirtschaftsexperten besetzte Fachjury überzeugt. „Es war keine leichte Entscheidung, das Niveau war sehr hoch!“ kommentiert der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Michael Lärchenmüller den Prozess der Entscheidungsfindung. Letztlich überzeugten die Preisträger durch ein klares Unternehmensprofil, konsequente Kundenorientierung und offene Mitarbeiterorientierung sowie nachhaltiges Handeln.

Neben der Parfümerie Akzente, Pfedelbach, haben auch, die Firma Zweirad Joos aus Radolfzell (2. Preis) und das Bettenland Alesi aus Trossingen im Schwarzwald (3. Preis) den Zukunftspreis Handel Baden Württemberg 2017 erhalten.

Ministerin: Digitale Transformation verändert das Informations- und Konsumentenverhalten

In Ihrer Laudation betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg die Bedeutung der Auszeichnung: „Die digitale Transformation verändert – wie in den meisten Wirtschaftssegmenten – auch im Einzelhandel das Informations- und Konsumentenverhalten. Diese Veränderungen aktiv zu gestalten ist ein wesentlicher Baustein für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit das baden-württembergischen Handels. Wie die damit verbunden Potenziale erfolgreich erschossen werden können, zeigen die zahlreichen Bewerbungen und die mit dem Zukunftspreis Handel ausgezeichneten Unternehmen…“ sagte die Ministerin. „Sie sind Beispiele guter Praxis und Vorbild für andere Unternehmen, um die sich wandelnden Anforderungen an den Handel innovativ zu nutzen.“ so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut weiter.

Handel braucht frische Ideen, Mut und Tatkraft

Auch Handelsverbandschef Hermann Hutter hob die Leistungen der Preisträger hervor: „Die allumfassende Digitalisierung der Gesellschaft beschert dem Handel eine nie da gewesene Herausforderung“ konstatierte Hutter „und es bedarf ganz ohne Zweifel echter und authentischer MACHER, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Wer die Erosion des klassischen Einzelhandels nicht nur beklagen will, der braucht frische Ideen, der braucht Mut und Tatkraft“ so Hutter weiter. „Eines hat die Digitalisierung bisher gezeigt. Nicht jeder wird Online-Händler werden können und auch nicht müssen! Jedoch müssen sich wirklich ALLE mit der Thematik auseinandersetzen. Ein ordentlicher Internetauftritt ist für jeden, der Handel oder Dienstleistung künftig erfolgreich betreiben will, unerlässlich“, sagte Hutter.

Vernetzung aller Vertriebskanäle

„Der Schlüssel zur Zukunft des Handels ist daher eine gezielte Vernetzung aller Vertriebskanäle. Läden werden Teil einer Kommunikation sein, die „Offline“ und „Online“ erfolgreich integriert. Dazu gehören ganz ohne Frage Geschäfte und Läden vor Ort, denn Kunden wollen Produkte vor dem Kauf anfassen, sie aus- oder anprobieren, sie sozusagen live erleben“, betonte Hutter. Der Händler, der diese Herausforderung bewältigt, wie z.B. unsere heutigen Preisträger, hat große Chancen in der Zukunft.

[Text/Bild: parfuemerienachrichten.de]

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