Douglas: Corona-Pandemie bremst Wachstum

Douglas: Corona-Pandemie bremst Wachstum. Umsatz im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit 1,95 Mrd. Euro stabil zum Vorjahreszeitraum. Umsatzwachstum von 5,9 Prozent im Januar und Februar. März: Umsatzrückgang von 40,2 Prozent durch Filialschließungen. E-Commerce-Geschäft auch während Corona-Pandemie mit Umsatzplus von 33,5 Prozent.

Corona-Pandemie stellt Douglas vor ernsthafte Herausforderungen

Matthias Born, Douglas Group CFO: „Die Corona-Pandemie stellt uns vor ernsthafte Herausforderungen. Als Omnichannel-Händler haben wir jedoch von der Beschleunigung unseres E-Commerce-Geschäfts profitiert und so Umsatzausfälle im Filialgeschäft teilweise kompensiert.”

Douglas: Corona-Pandemie bremst Wachstum – Konzernumsatz bleibt stabil

Douglas blickt auf ein gemischtes erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 zurück. Im Januar und Februar hat das Unternehmen seinen Wachstumskurs aus dem ersten Quartal zunächst erfolgreich fortgesetzt. Der Konzernumsatz wuchs in diesen beiden Monaten um 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im März brach der Konzernumsatz infolge der globalen Corona-Pandemie und der behördlich angeordneten Schließung der europaweit 2.400 Filialen um 40,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Der kumulierte Konzernumsatz des ersten Halbjahres blieb, abgefedert durch das starke Umsatzplus der ersten fünf Monate, im Vorjahresvergleich mit 1,95 Mrd. Euro stabil.

Filialgeschäft verzeichnete einen Umsatzrückgang von 5,5 Prozent

Das Filialgeschäft verzeichnete einen Umsatzrückgang von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während das E-Commerce-Geschäft im gleichen Zeitraum um 27,2 Prozent auf 415 Mio. Euro stieg. Aufgrund des drastischen Ergebnisrückgangs durch die behördlich angeordneten Filialschließungen im Monat März sank das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahr leicht um 3 Prozent auf 218 Mio. Euro. Matthias Born, Douglas Group CFO: „In den ersten beiden Monaten des Jahres haben wir den Schwung aus dem Weihnachtsquartal sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig erfolgreich mitgenommen. Durch die behördlich angeordnete, vorübergehende
Schließung nahezu aller unserer 2.400 Stores in Europa ist im März dann ein Großteil unseres stationären Umsatzes weggebrochen – bei gleichbleibenden Kosten. Das beschleunigte Wachstum unseres strategisch wichtigen E-Commerce-Geschäfts und die entschlossenen Maßnahmen zur Liquiditätssicherung haben dazu beigetragen, dass wir das Geschäft in dieser Ausnahmesituation stabilisieren konnten.“

E-Commerce: Eine Erfolgsgeschichte auch in Zeiten von Corona – 21,3 Prozent der Gesamtumsätze online

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres erwirtschaftete Douglas 21,3 Prozent der Gesamtumsätze online. In Deutschland lag der Anteil sogar bei 35,3 Prozent. Durch den europaweiten Lockdown beschleunigte sich das E-Commerce-Wachstum im März weiter, während die Online-Umsätze im zweiten Quartal um 33,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stiegen. „Im März hat sich nochmal besonders deutlich gezeigt, dass ‚Omnichannel‘ der Schlüssel zum Erfolg ist. Es ist uns erfolgreich gelungen, stationäre Kunden für unsere Online-Plattform zu gewinnen. Die Zahl unserer Douglas Beauty Card Kundinnen und Kunden, die erstmalig online eingekauft haben, hat sich im März fast verdoppelt,“ sagt Vanessa Stützle, Douglas Group CDO.

Stützle: März zeigt, dass ‚Omnichannel‘ der Schlüssel zum Erfolg ist

„Durch die enge Verzahnung der Vertriebskanäle konnten wir beispielsweise auch Ware aus geschlossenen Filialen in unsere E-Commerce-Distributionszentren umlagern. Auch unser Marktplatz kam genau zur richtigen Zeit und hat seine Umsätze im zweiten Quartal vervierfacht. Ich freue mich, dass wir durch unser Partner-Programm auch kleineren Händlern und Markenshops unkompliziert dabei helfen konnten, ihr Sortiment online einem größeren Publikum anzubieten, um so stationäre Umsatzeinbußen zu kompensieren.“ Als erster Marktplatz für Beauty-Produkte startete Douglas im Oktober 2019 sein Partner-Programm. Inzwischen hat Douglas sein Sortiment um 25.000 Artikel erweitert und bietet seinen Kunden somit eine noch vielfältigere Auswahl.

Douglas mit robusten Liquiditätsreserven

Um die Auswirkungen der Filialschließungen auf das Konzernergebnis abzumildern und die Liquidität zu sichern, hat die Geschäftsführung Mitte März umfangreiche Kostensparmaßnahmen in die Wege geleitet. Zum 31. März 2020 verfügte Douglas über robuste Liquiditätsreserven in Höhe von insgesamt 309 Mio. Euro. Der Free Cashflow belief sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 auf insgesamt 136 Mio. Euro und lag damit über dem Vorjahreszeitraum.

Geschäfte in allen Märkten wiedereröffnet

Inzwischen konnte Douglas den überwiegenden Teil der Filialen in allen europäischen Märkten wieder öffnen. Nach aktuellem Stand haben 92 Prozent der rund 2.400 Douglas Filialen den Betrieb unter Beachtung behördlicher Vorgaben und Hygienemaßnahmen wieder aufgenommen. Mit der #strongertogether Kampagne bedankt sich Douglas anlässlich der Wiedereröffnung der Filialgeschäfte bei seinen Kunden für das Vertrauen und die Loyalität während der Corona-Pandemie.

[Text/Bild: Douglas]


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