Arbeitsmarkt in Deutschland bis 2028 – Herausforderungen bleiben

Arbeitsmarkt in Deutschland: Was Parfümerien und Kosmetikhersteller wissen sollten… Eine neue Studie des Institut der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, wie sich der Arbeitsmarkt in Deutschland bis 2028 entwickeln könnte, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen. Dabei wird erwartet, dass die Zahl der Beschäftigten jedes Jahr um etwa 1,2 Prozent wächst. Trotzdem gibt es Herausforderungen, vor allem beim Fachkräftemangel und durch den demografischen Wandel.

Beschäftigung wächst langsamer als zuvor gedacht

Die Studie basiert auf Daten bis 2023 und rechnet vor, wie sich die Beschäftigung entwickeln könnte. Das Wachstum der Beschäftigtenzahl ist langsamer als in der Vergangenheit angenommen – statt 1,6 Prozent sind es jetzt 1,2 Prozent pro Jahr. Wichtig für diese Entwicklung ist, dass mehr ältere Menschen länger arbeiten. Deshalb sind politische Maßnahmen nötig, die es attraktiver machen, länger im Job zu bleiben und nicht früh in Rente zu gehen. Konkret bedeutet das: Es wird zwar mehr Arbeitskräfte geben, aber das Wachstum ist begrenzt. Deshalb ist es wichtig, Mitarbeiter zu halten und neue zu gewinnen.

Zuwanderung hilft, Fachkräfte zu ersetzen – Willkommenskultur wichtig

Der demografische Wandel führt dazu, dass weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter sind. Aber Zuwanderung kann diesen Rückgang fast ausgleichen. Nach der großen Zuwanderung aus der Ukraine 2022 hat sich die Lage 2023 normalisiert. Die Integration der Zugewanderten in den Arbeitsmarkt lief schneller als erwartet. Für Unternehmen ist qualifizierte Zuwanderung wichtig, um Fachkräfte zu ersetzen, die in Rente gehen. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz von 2023 bietet gute Chancen, aber in der Praxis gibt es noch viele Hindernisse, zum Beispiel bei Visa und Anerkennung von Abschlüssen. Unternehmen brauchen deshalb mehr Unterstützung. Außerdem ist eine offene Willkommenskultur wichtig, damit Fachkräfte in Deutschland bleiben.

Fachkräftemangel bei qualifizierten Kräften bleibt ein Problem

Der Anteil der Fachkräfte mit Ausbildung sinkt, weil viele ältere Arbeitnehmer ausscheiden. Gleichzeitig steigt der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften. Besonders in Ostdeutschland wird das Problem stärker. Für Unternehmen ist es daher wichtig, junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern und ihnen praktische Einblicke zu geben. Geringqualifizierte Arbeitskräfte sind genug vorhanden, aber oft passen sie nicht gut zu den offenen Stellen oder sind nicht in der richtigen Region. Unternehmen sollten deshalb flexibel sein und auf lokale Gegebenheiten achten.

Veränderungen bei Berufen und Branchen

Die Studie zeigt, dass Berufe im IT-Bereich stark wachsen, während Metallberufe zurückgehen. Metallbau-Fachkräfte sind besonders knapp. Insgesamt sinkt die Beschäftigung in der Industrie leicht. Für den Parfümerie- und Kosmetikhandel sind Berufe mit Kundenkontakt wichtig. Die Studie nennt keine genauen Zahlen dazu, aber qualifizierte Mitarbeiter im Verkauf und Service bleiben gefragt. Ein Plus gibt es bei Erziehern, was Familien unterstützt und indirekt auch für mehr Arbeitskräfte sorgen kann.

Arbeitslose haben oft nicht die passenden Qualifikationen – Mitarbeiter halten

Die Daten der Studie sind etwas älter und gehen von einer bald besseren Wirtschaftslage aus. Tatsächlich ist die Wirtschaft aber noch schwach, was die Einstellung neuer Mitarbeiter erschwert. Viele Arbeitslose haben außerdem nicht die passenden Qualifikationen. Für die Branche bedeutet das: Neben der Suche nach neuen Fachkräften ist es wichtig, Mitarbeiter weiterzubilden und an neue Anforderungen anzupassen, zum Beispiel im Umgang mit Kunden oder bei digitalen Themen.

Fachkräftemangel und demografischer Wandel bleiben Herausforderungen

Die Studie zeigt, dass Fachkräftemangel und der demografische Wandel große Herausforderungen bleiben. Für Parfümerien und Kosmetikhersteller ist es wichtig, Fachkräfte zu halten, Zuwanderung zu nutzen und junge Menschen für Ausbildungen zu gewinnen. Politische Unterstützung und gute Personalstrategien helfen, die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Dabei sollten auch regionale Unterschiede und neue Berufstrends beachtet werden.

[Text: parfuemerienachrichten/Bild: parfuemerienachrichten/KI]


Menschen

Unternehmen

Branchen-NEWS

RSS Ihr Magazin für Kosmetik im Fach-Einzelhandel, Drogeriewaren und kosmetische Dienstleistungen

  • Gefälschte Kosmetik: Haut.de führt Experteninterview mit Birgit Huber (IKW) 26. Februar 2026
    Der Artikel Gefälschte Kosmetik: Haut.de führt Experteninterview mit Birgit Huber (IKW) stammt von der Webseite Ihr Magazin für Kosmetik im Fach-Einzelhandel, Drogeriewaren und kosmetische Dienstleistungen und wurde dort zuerst publiziert. Darmstadt. Gefälschte Kosmetik und dessen mögliche Folgen für die Gesundheit von Käufern thematisiert das digitale Verbraucherportal haut.de. Im Experteninterview steht dabei Birgit Huber, Bereichsleiterin des […]
  • E-Lkw in Wien: Abgeschlossene Umstellung elektrische Fahrzeuge macht ab sofort die innerstädtische dm Transportlogistik lärm- und abgasfrei 25. Februar 2026
    Der Artikel E-Lkw in Wien: Abgeschlossene Umstellung elektrische Fahrzeuge macht ab sofort die innerstädtische dm Transportlogistik lärm- und abgasfrei stammt von der Webseite Ihr Magazin für Kosmetik im Fach-Einzelhandel, Drogeriewaren und kosmetische Dienstleistungen und wurde dort zuerst publiziert. Salzburg/Wien. E-Lkw in Wien. Ab sofort fahren zehn dieser Transportfahrzeuge durch die Straßen der Bundeshauptstadt. Damit setzt […]
  • Social media marketing: ROSSMANN lud 16 Top-Creator ein und schuf magische Marken-Erlebnisse in Lappland 24. Februar 2026
    Der Artikel Social media marketing: ROSSMANN lud 16 Top-Creator ein und schuf magische Marken-Erlebnisse in Lappland stammt von der Webseite Ihr Magazin für Kosmetik im Fach-Einzelhandel, Drogeriewaren und kosmetische Dienstleistungen und wurde dort zuerst publiziert. Burgwedel. Social media marketing neu gedacht. ROSSMANN setzte sein erfolgreiches Creator-Event fort. Vom 9. bis zum 12. Februar öffnete deshalb […]
  • „Ich muss nicht arbeiten – ich will.“ Deutschlands älteste Kassiererin Hannelore Labitzke feiert 45 Jahre bei budni 23. Februar 2026
    Der Artikel „Ich muss nicht arbeiten – ich will.“ Deutschlands älteste Kassiererin Hannelore Labitzke feiert 45 Jahre bei budni stammt von der Webseite Ihr Magazin für Kosmetik im Fach-Einzelhandel, Drogeriewaren und kosmetische Dienstleistungen und wurde dort zuerst publiziert. Hamburg. „Ich muss nicht arbeiten – ich will.“ Jeden Donnerstagmorgen steigt Hannelore Labitzke auf ihr Fahrrad und […]