Amazon und Zalando mit Verlusten

a.com_logo_kDas schnelle Wachstum und das lahmende Europageschäft haben dem amerikanischen Internethändler Amazon.com im zweiten Quartal 2013 weitere Verluste eingebracht. Auch für die Zukunft werden wohl vorerst keine schwarzen Zahlen erwartet.  Alles in allem lag das Minus bei 7 Millionen Dollar bzw. zweiCent je Aktie.

Belastend hatten sich unter anderem Investitionen  in ein Online-Videoportal ausgewirkt. Der Umsatz des Unternehmens dagegen stieg im Berichtszeitraum zu wiederholten Male um 22 Prozent auf nunmehr 15,7 Milliarden Dollar. Für das dritte Quartal wird ein Umsatzziel zwischen 15,45 und 17,15 Milliarden Dollar angepeilt. Gegenüber dem Vorjahr entspräche das einem Zuwachs von 14 Prozent.

Amazon war in Deutschland durch seine umstrittene Steuerpolitik in Gerede gekommen. Der Versandhändler hat einen Großenteil seiner Geschäfte mit deutschen Kunden über Luxemburg abgewickelt  und  zahlte daher in Deutschland kaum Steuerern.

Auch der Online-Händler Zalando hatte vor Kurzem, trotz 3,3 Millionen Subventionen und einem Umsatz von rund 1,15 Mrd. EUR, fast dreistellige Millionenverluste ausgewiesen.

[Text: parfuemerienachrichten/Logo: Amazon.com]