Symrise AG startet Aktienrückkaufprogramm. Der Duft- und Aromenhersteller Symrise AG hat, angesichts eines starken freien Cashflows und erwarteter Erlöse aus Portfoliomaßnahmen, ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis zu 400 Millionen Euro angekündigt. Es soll von Februar bis Oktober 2026 laufen. Ziel ist die Einziehung eigener Aktien zur Kapitalherabsetzung, was die finanzielle Flexibilität des Unternehmens stärken soll.
Aktienrückkauf als strategisches Finanzinstrument
Die Symrise AG plant, im Zeitraum vom 1. Februar bis zum 31. Oktober 2026 eigene Aktien im Wert von bis zu 400 Millionen Euro zurückzukaufen. Dieses Vorgehen dient der Einziehung der Aktien, wodurch das Grundkapital des Unternehmens verringert wird. Ein solcher Schritt ist in der Unternehmensfinanzierung ein bewährtes Mittel, um Kapital effizienter einzusetzen und den Wert der verbleibenden Aktien zu steigern. Ein Ziel ist es dabei die Aktionäre weitergehend am Erfolg des Unternbehmens zu beteiligen. Die Maßnahme zeigt in diesem Fall außerdem, dass das Unternehmen über ausreichend freien Cashflow verfügt und seine Kapitalstruktur aktiv managt.
Finanzielle Stärke und strategische Prioritäten bei Symrise
Jean-Yves Parisot, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG, betont, dass das Rückkaufprogramm Teil der Umsetzung der sogenannten ONE Symrise Strategie ist. Diese Strategie fokussiert sich auf nachhaltiges Wachstum und die Steigerung des Unternehmenswertes. Die finanzielle Basis des Unternehmens wird durch stabile Investment-Grade-Ratings von S&P Global (BBB+) und Moody’s (Baa1) mit stabilen Aussichten unterstrichen. Die Rückkaufmaßnahme ergänzt die bestehende Dividendenpolitik und soll die Rendite für Aktionäre erhöhen. Gleichzeitig bleiben Investitionen in organisches Wachstum, strategische Übernahmen und eine solide Bilanz die Eckpfeiler der Kapitalallokation.
Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit eines bedeutenden Zulieferers
Für die Branche ist die Ankündigung von Symrise ein Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit eines bedeutenden Zulieferers. Ein Aktienrückkaufprogramm signalisiert Vertrauen in die zukünftige Geschäftsentwicklung und die Fähigkeit, finanzielle Mittel gezielt einzusetzen. Zudem zeigt die finanzielle Flexibilität von Symrise, dass das Unternehmen in der Lage ist, auf Marktveränderungen zu reagieren und strategische Chancen zu nutzen.
Rechtliche Rahmenbedingungen und Durchführung
Der Aktienrückkauf wird über die Börse und ein unabhängiges Kreditinstitut abgewickelt. Dabei hält sich Symrise an die Safe-Harbor-Regeln gemäß der EU-Marktmissbrauchsverordnung sowie an die Delegiertenverordnung der Europäischen Kommission. Diese Regularien gewährleisten Transparenz und Fairness im Handel mit eigenen Aktien. Symrise behält sich vor, das Rückkaufprogramm bei Bedarf auszusetzen oder vorzeitig zu beenden. Zum Zeitpunkt der Ankündigung hält das Unternehmen keine eigenen Aktien. Weitere Details zum Programm werden vor Beginn veröffentlicht.
[Text: parfuemerienachrichten/Bild: Symrise]

