Facebook: Aus für „Deals“

Die amerikanische Niederlassung von Facebook zieht sich, nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, aus dem Geschäft mit ortsbezogenen Rabatten zurück. Zu den Gründen für das Ende des Experiments wollte sich Facebook zunächst nicht äußern. Brancheninsider gehen jedoch davon aus, dass letztlich finanzielle Aspekte Auslöser für das schnelle Ende des Projektes waren. Schließlich hatte sogar der Branchenprimus im Bereich der standortbezogenen Rabatte, Groupon für das zweite Quartal 2011 einen Verlust von über 100 Millionen Dollar ausweisen müssen.

Zuvor war das Angebot unter dem Namen „Deals“ vier Monate lang in insgesamt fünf amerikanischen Städten erprobt worden. Nicht von der Einstellung betroffen sind die sogenannten „Check in deals“. Bei dieser Werbeform werden Facebook-Nutzer Angebote lokaler Anbieter vorgestellt, machen Sie von diesen über die Facebook-App gebrauch werden ihre Freunde darüber informiert.