Symrise AG wächst weiter – Konzernumsatz steigt um rund 6 %

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Die Symrise AG blieb im ersten Halbjahr 2014 auf Erfolgskurs. Der Konzern steigerte den Umsatz währungsbereinigt in allen Regionen, erhöhte das operative Ergebnis deutlich und schloss den Erwerb der französischen Diana Gruppe wie geplant ab. Einmalige nicht wiederkehrende Sondereffekte im Zusammenhang mit den M&A Aktivitäten wirken sich auf das operative Ergebnis mit 3,4 Mio. € und auf das Finanzergebnis mit 7,5 Mio. € aus. Das Ergebnis ohne Sondereinflüsse vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDAN) stieg deutlich um 9 % auf 209 Mio. € (H1 2013: 191 Mio. €). Die entsprechende normalisierte EBITDA-Marge erreichte 22,2 % nach 20,5 % im Vorjahreszeitraum. Symrise steigerte den Umsatz in den ersten sechs Monaten auf 942 Mio. € (H1 2013: 935 Mio. €). Währungsbereinigt belief sich der Umsatzanstieg auf 6 %. Ende Juli schloss Symrise die Akquisition der französischen Diana Gruppe ab, die  ab Juli 2014 erstmals konsolidiert wird. Der Integrationsprozess wurde bereits eingeleitet.

Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG, sagte: „Symrise geht mit voller Kraft in die zweite Jahreshälfte. In den ersten sechs Monaten sind wir deutlich gewachsen und haben insbesondere bei der Profitabilität noch einmal zugelegt. Hierzu trugen die weiterhin hohe Auslastung, unsere anhaltende Kostendisziplin und vor allem die Fokussierung auf margenstarke Geschäfte maßgeblich bei. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Akquisition von Diana haben wir den größten Zukauf unserer Unternehmensgeschichte Ende Juli planmäßig unter Dach und Fach gebracht. Ebenso wurde die Finanzierung in Rekordzeit abgeschlossen, so dass wir uns nach dem Vollzug der Transaktion nun voll auf den Integrationsprozess in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Vertrieb konzentrieren können. Ich bin überzeugt davon, dass wir unser profitables Wachstum gemeinsam mit Diana weiter beschleunigen werden.“

Umsatz steigt währungsbereinigt um 6 %

Symrise steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr währungsbereinigt um 6 % auf 942 Mio. €. In Berichtwährung betrug der Zuwachs 1 %. Starke Impulse kamen aus allen Regionen und aus beiden Divisionen.

Lateinamerika verzeichnete mit einem Plus von währungsbereinigt 12 % die größte Wachstumsdynamik. Die Region EAME legte um 5 % zu, Asien / Pazifik und Nordamerika erhöhten ihre Erlöse um 6 % bzw. 4 %.

Anstieg der normalisierten EBITDA-Marge auf 22,2 %

Die gute Auslastung in den ersten sechs Monaten, die konsequente Kostendisziplin und die Konzentration auf margenstarke Geschäfte trugen maßgeblich zu einer weiteren Verbesserung der Ertragslage bei. Im Berichtszeitraum fielen im Zusammenhang mit der Akquisition und Integration der Diana Gruppe einmalige, nicht wiederkehrende Sondereinflüsse in Höhe von 3,4 Mio. €  an. Diese betreffen ausschließlich das Segment Flavor & Nutrition. Das um Sondereinflüsse normalisierte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDAN) stieg um 9 % auf 209 Mio. € (H1 2013: 191 Mio. €). Die normalisierte  EBITDA-Marge verbesserte sich auf hohem Niveau um 1,7 Prozentpunkte auf 22,2 % (H1 2013: 20,5 %). Ferner entstanden im Zusammenhang mit der Akquisitionsfinanzierung Einmalkosten in Höhe von 7,5 Mio. Euro, die dem Finanzergebnis zuzurechnen sind. Der Periodenüberschuss betrug 101 Mio. € nach 93 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie stieg von 0,79 € auf 0,84 €, normalisiert lag der Wert im ersten Halbjahr 2014 bei 0,90 € je Aktie und stieg damit um 14%.

Deutlicher Anstieg des operativen Cashflows

Auch der operative Cashflow legte erheblich zu: Er stieg auf 109 Mio. € (H1 2013: 77 Mio. €). Das Verhältnis von Nettoverschuldung inkl. Pensionsrückstellungen zu EBITDA belief sich zum 30. Juni 2014 auf 1,1 und verbesserte sich aufgrund der im Mai durchgeführten Kapitalerhöhung deutlich gegenüber dem Wert zum Jahresende 2013 (2,0).

Umsatz in Schwellenländern um 9 % gesteigert

Symrise profitierte im ersten Halbjahr erneut von seiner starken Präsenz in Schwellenländern. Das Unternehmen erzielte in diesen besonders dynamischen Märkten einen Umsatzanstieg von währungsbereinigt 9 % und übertraf damit das Umsatzwachstum des Konzerns. Der Anteil der in Schwellenländern erwirtschafteten Erlöse lag mit 48 % auf dem Niveau des Vorjahres. Währungsbereinigt belief sich der Anteil bereits auf über 50 %.

Geschäftsbereich Scent & Care

Das Segment Scent & Care baute das Geschäft in allen Regionen aus und steigerte den Umsatz währungsbereinigt um 6 %. Gegenüber dem äußerst starken Vorjahr entspricht dies in der Berichtswährung einem Wachstum von 0,5 % auf 493 Mio. € (H1 2013: 490 Mio. €). Starke Impulse kamen erneut aus den  Divisionen Fragrances und Life Essentials, die ein hohes einstelliges Wachstum realisierten.

Deutliche Umsatzzuwächse erzielte Scent & Care in der Region Lateinamerika, die währungsbereinigt um 12 % zulegte. Die Division steigerte ihren Umsatz in EAME um 5 % sowie in Nordamerika und Asien / Pazifik um jeweils 4 %.

Scent & Care erhöhte das EBITDA auf 110 Mio. € (H1 2013: 98 Mio. €). Die EBITDA-Marge stieg deutlich von 20,1 % auf 22,3 %.

Flavor & Nutrition

Das Segment Flavor & Nutrition erzielte währungsbereinigt einen Umsatzanstieg um 6 % auf 449 Mio. € (H1 2013: 444 Mio. €). In der Berichtswährung entspricht dies einer Umsatzerhöhung um 1 %. Wie auch bei Scent & Care leisteten die Schwellenländer einen wesentlichen Beitrag.

Lateinamerika war mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 12 % wachstumsstärkste Region. In Asien / Pazifik erreichte Flavor & Nutrition ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 8 %. In EAME lag der Umsatzanstieg trotz hoher Vergleichswerte währungsbereinigt bei 5 %. Die Region Nordamerika knüpfte an die positive Entwicklung der Vormonate an und wuchs währungsbereinigt um 3 %.

Flavor & Nutrition erzielte im Berichtszeitraum ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 99 Mio. € (H1 2013: 93 Mio. €). Die normalisierte EBITDA-Marge belief sich auf 22,1 % (H1 2013: 20,9 %).

Integration von Diana nach Vollzug der Transaktion gestartet

Nach Ankündigung der geplanten Akquisition der Diana-Gruppe im April setzte Symrise im zweiten Quartal erfolgreich mehrere Maßnahmen zur Finanzierung der Transaktion um. Im Mai erzielte Symrise durch eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital einen Emissionserlös von rund 400 Mio. €. Zudem sicherte sich das Unternehmen bei seinen Kernbanken kurz- und mittelfristige Darlehen in Höhe von 400 Mio. €. Anfang Juli platzierte Symrise ferner erfolgreich eine mehrfach überzeichnete langfristige Anleihe im Volumen von 500 Mio. €. Mit diesem umfassenden Finanzierungskonzept mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Mrd. € hat Symrise die größte Akquisition der Unternehmensgeschichte zu äußerst attraktiven Konditionen finanziert.

Die Transaktion wurde nach Erteilung der entsprechenden Freigaben am 29. Juli 2014 vollzogen. In der Folge leitete Symrise erste Maßnahmen zur Integration ein. Der Fokus liegt dabei auf der Integration von Diana als eigenständige Division im Segment Flavor & Nutrition, die die Verantwortung für alle Aktivitäten im Bereich Nutrition trägt. Symrise und Diana werden sich unverändert intensiv ihren Kunden und Forschungsprojekten widmen. Diana wird erstmals im dritten Quartal 2014 konsolidiert.

Symrise berichtet künftig weiterhin auf der Ebene der beiden Segmente Flavor & Nutrition und Scent & Care.

Positiver Ausblick auf 2014

Nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr bestätigt Symrise seinen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014. Der Konzern erwartet in allen Regionen und in beiden Divisionen weiterhin eine robuste Nachfrage und positive Marktentwicklung. Das Unternehmen geht dementsprechend davon aus, auch 2014 währungsbereinigt schneller zu wachsen als der globale Markt für Duft- und Aromastoffe. Darüber hinaus strebt Symrise unverändert an, eine EBITDA-Marge von mehr als 20 % zu erwirtschaften. Die bis zum Geschäftsjahr 2020 definierten Ziele haben auch für die um die Diana-Gruppe erweiterte Symrise AG vollen Bestand: Symrise strebt ein jährliches Umsatzwachstum (CAGR) zwischen 5 und 7 % und eine EBITDA-Marge zwischen 19 und 22 % an.

[Text/Bild: Symrise AG]

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