Interview mit José Fornés Pérez: Non, je ne regrette rien

La Prairie - José Fornés Pérez ist General Manager Deutschland
La Prairie - José Fornés Pérez ist General Manager Deutschland [Bild: La Prairie]

Interview mit José Fornés Pérez. José Fornés Pérez ist neuer Geschäftsführer der La Prairie Group Deutschland, Baden-Baden. parfuemerienachrichten stellt ihn ganz persönlich im Interview vor.

Guten Tag Herr Fornés Pérez, herzlichen Glückwunsch zur neuen Aufgabe bei der La Prairie Group Deutschland, die Sie bereits im April angetreten haben . Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Name:

José Fornés Pérez

Wohnort:

Sowohl Köln als auch Baden-Baden

Aktuelle Aufgabe:

Geschäftsführer der La Prairie Group Deutschland GmbH

Lebensmotto?!

„Lebe jeden Tag so als wäre es dein Letzter.“

Gab es bei Ihnen ein berufliches Leben vor der Parfümeriebranche?

Ich arbeite seit Anbeginn in der Kosmetikbranche und durfte dabei bereits verschiedene Bereiche kennen lernen. Nach Erfahrungen in der Consumer Beauty und Professional Beauty freue ich mich nun bei La Prairie auf die Luxury Beauty.

Was hat Sie motiviert Geschäftsführer der La Prairie Group Deutschland zu werden?

Zum einen die Marke La Prairie selbst zum anderen aber auch deren zukunftsweisende Strategie. La Prairie hat die Vision, weltweit die Führung im Bereich Luxury-Skincare zu übernehmen und verfolgt dieses Ziel anhand einer innovativen 5-Jahres-Road-Map. Diese Aufgabe finde ich sehr reizvoll und es hat mich gereizt, diesen Ansatz für den deutschen Markt umzusetzen.

Was war bisher Ihr spannendes Projekt?

Viele Projekte waren spannend. Eines an das ich immer wieder gerne zurück denke war es seinerzeit als Marketingleiter für Maybelline, die Marke wieder stärker mit dem Thema Fashion in Verbindung zu bringen. Durch spannende Kooperationen, die die Marke qualitativ und quantitativ stark nach vorne gebracht haben, ist dies gelungen. Die damals gemachten positiven Erfahrungen würde ich nun gerne für La Prairie umwandeln und wiederholen.

Was würden Sie nie wieder tun?

Ich lebe nach dem Lied von Edith Piaf: „Non, je ne regrette rien“ – somit bereue ich nichts und würde alles genau so wieder tun, denn insbesondere aus Fehlern, Rückschlägen und Niederlagen lernt man am meisten.

Was tun Sie, am liebsten, wenn Sie nicht arbeiten?

Am allerliebsten verreise ich. Denn ich entdecke gerne neue, andersartige Kulturen und bin ein kontaktfreudiger Mensch, der sich für die Menschen dieser Welt interessiert. Dabei finde ich die Regionen Mittel- & Südamerika, Afrika und Asien besonders spannend.

Was ist für Sie eine echte Love Brand?

Für mich sind „Love Brands” Marken, die eine derart starke Anziehungskraft auf Konsumenten ausüben, dass sie nicht nur gegenüber anderen Marken bevorzugt, sondern sogar „geliebt” werden. Eine Love Brand muss eine geschichtsträchtige Herkunft und ein spannendes Storytelling bieten um identitätsstiftend sein zu können. All das finde ich bei La Prairie.

Was sind Ihre persönlichen Lieblingsdüfte?

„Excentrique Moi“ von Art de Parfum, von Acqua di Parma „Oud“, von LOVAGE „Fig & Tobacco“ sowie von Andrea Maack „Coven“

Wo sehen Sie in der Beauty Branche die größten Herausforderungen?

Die größte Herausforderung ist es, wie in allen Branchen, den Kunden wirklich zu verstehen. Was wünscht sich der Kunde? Wie verhält er sich? Worauf legt er besonderen Wert? Antworten auf diese Fragen zu finden, ist auch unser Ansatz bei La Prairie. Nur wer versteht, welche Wünsche und Bedürfnisse die Käufer einer Marke haben, über welche Touchpoints sie erreicht werden können und was sie in ihrem Leben bewegt, kann erfolgreich agieren. Dabei gilt es zu beachten, dass sich heutzutage Menschen mehr und mehr über Erlebnisse und Emotionen leiten lassen. Keinen geringeren Anspruch als dies herauszufinden verfolgen wir bei La Prairie.

Was können wir als Branche aus Ihrer Sicht sofort besser machen?

Mehr Erlebnisse durch mehr Emotionen schaffen.

Würden Sie Ihren Kindern raten in der Branche zu arbeiten?

Warum nicht. Es ist eine spannende Branche, in der noch viel zu bewegen ist. Die altägyptische Kultur war bereits hochverfeinert, und Körperpflege spielte schon damals eine große Rolle. Dies wird auch in Zukunft der Fall sein.

Was halten Sie von sozialen Netzwerken? Segen, Fluch oder Beides?

Wie alles im Leben, so haben auch diese Vor- und Nachteile. Da die sozialen Medien nicht mehr wegzudenken sind, fokussiere ich mich auf die Vorteile und nutze diese sowohl beruflich als auch privat.

Bitte beenden Sie den folgenden Satz: In fünf Jahren…

… würde ich gerne zurückblickend auf La Prairie schauen wollen und sagen können, dass die 5-Jahres-Roadmap der Marke erfolgreich durch mein Team und mich umgesetzt worden ist.

[Interview: parfuemerienachrichten/Bild: La Prairie Group Deutschland GmbH]