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Weihnachtsgeschäft am ersten Advent 2016: Start in die heiße Phase

Weihnachtsgeschäft am ersten Advent 2016: Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel erreichte in der zurückliegenden Woche das recht gute Niveau des Vorjahres. Überdurchschnittlich gut liefen die Geschäfte in den Stadtteilzentren, Fachmärkten sowie im Einzelhandel mit Unterhaltungselektronik, Möbeln und Einrichtungsgegenständen sowie Bau- und Heimwerkerbedarf.

Kleine und mittlere Betriebe mehrheitlich unzufrieden

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Größere Händler berichten in einer aktuellen HDE-Umfrage von einem guten Geschäftsverlauf, während kleine und mittlere Betriebe mehrheitlich unzufrieden sind. Viele von ihnen liegen am ersten Advent unter dem Vorjahresergebnis. Kritik wurde auch an der Politik geäußert: Die aktuelle Rentendiskussion verunsichere die Kunden und komme im Weihnachtsgeschäft zur Unzeit heißt es aus Handelskreisen.

Kritik an Politik: Rententhema gehört nicht in die Weihnachtszeit

Elmar Keldenich, Geschäftsführer des Handelsverband Kosmetik fasst die Bedenken zusammen: “Wer eine Diskussion über das Angstthema Rente ausgerechnet im Vorfeld des Weihnachtsfestes führt, hat das Gefühl für die Bedürfnisse der Menschen verloren. Gerade in dieser Zeit sind Sicherheit und Geborgenheit zentrale Themen. Unsicherheit ist das letzte was die Menschen und mit ihnen der Handel zur Zeit gebrauchen kann.” Städte und Handel tun aber nach wie vor Alles, um den Kunden die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Weihnachtsgeschäft am ersten Advent 2016 – Adventskalendern, Kränzen und Dekoration

„Der erste Advent ist Auftakt für die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Dann verbreiten Weihnachtsmärkte und Weihnachtsbeleuchtung die passende Stimmung“, so HDE Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Kunden greifen in den ersten Tagen der Adventszeit besonders oft bei Adventskalendern, Kränzen und Dekoration zu.

Gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Kundenfrequenzen

„Je näher Heiligabend rückt, desto mehr Kunden kommen zum Einkaufen in die Innenstädte“, so Genth weiter. So brachte der erste Adventssamstag denn auch noch nicht den großen Ansturm. Gerade in den zentralen Innenstadtlagen berichten gut zwei Drittel
der Händler für die vergangene Woche von gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Kundenfrequenzen.

Hohe Erwartungen für die nächsten Wochen für den Dezember

Die Erwartungen der Händler für die kommenden Wochen sind groß: Über 40 Prozent der Unternehmen geben einen positiven Ausblick. Dass die meisten Kunden ihre Weihnachtseinkäufe erst für den Dezember planen, zeigt auch eine vom HDE unterstützte Umfrage des ifes Instituts der FOM Hochschule. Demnach kaufen die meisten Verbraucher ihre Geschenke zwischen dem 1. und dem
22. Dezember. Zwei Drittel der Männer und knapp 60 Prozent der Frauen wollen erst dann auf die Suche nach Geschenken gehen.

Handelsverband erwartet Wachstum

Für das gesamte Weihnachtsgeschäft erwartet der HDE für November und Dezember erstmals Umsätze von über 90 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 3,9 Prozent.

[Text/Bild: parfuemerienachrichten]

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